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O prächtiges Herz Europas...
Kirchen, Kunst, Barock…

Das Stiftland, Land der tausend Teiche, ist benannt nach dem Klosterstift Waldsassen, das mit seiner klösterlichen Tradition und zahlreichen Baudenkmälern die Region prägt. Über Jahrhunderte war das Stiftland zusammen mit dem angrenzenden Böhmen die Kulturdrehscheibe zwischen Ost- und Westeuropa.

Die Waldsassener Stiftsbasilika mit der größten Kirchen- und Klostergruft Deutschlands sowie einer großartigen Orgelanlage zählt zu den bedeutendsten Barockbauten in Bayern. Ein faszinierendes Meisterwerk ist die Bibliothek der Zisterzienserinnenabtei mit handgeschnitzten, lebensgroßen Figuren von Karl Stilp. Auf dem Glasberg bei Waldsassen schuf Georg Dientzenhofer die schon damals hochgerühmte Dreifaltigkeitskirche Kappl.

Konzerte in der Basilika, im Schloss Fockenfeld und in vielen Orten des Stiftlandes begeistern Zuhörer von nah und fern.

Liebevoll pflegen die Stiftländer altes Brauchtum: Volksmusik, heimatliche Trachten, Wallfahrten und die Erinnerungen an berühmte Mitbürger wie Johann Andreas Schmeller, Autor des Bayerischen Wörterbuchs, dem seine Geburtsstadt Tirschenreuth ein Denkmal setzte.

Ebenso unvergesslich: Therese Neumann, die Konnersreuther Resl. Über 36 Jahre lang war sie von den Wundmalen Jesu Christi gezeichnet. Ihr Grab ist zu einer Pilgerstätte für tausende von Gläubigen geworden. Der Seligsprechungsprozess wurde 2005 eingeleitet.

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