Monumente aus Stein, von der Natur im Laufe von Jahrtausenden geschaffen, geben dem Stiftland seinen unverwechselbaren Charakter. Tonnenschwere Felsen in den Wäldern - wie von Riesenhand aufeinandergetürmt - sind großartige Zeugen einer bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit.
Burgen, Schlösser, Klöster und Kirchen beschreiben die wechselvolle Geschichte des Stiftlands. Mit Liebe restauriert, reihen sie sich heute als historische Baudenkmäler zwischen den Hügeln und Feldern ein. Zu den eindruckvollsten dieser Herrschaftssitze zählt die Burg Falkenberg. Im 30jährigen Krieg schwer beschädigt, wurde sie in den letzten Jahrzehnten detailgetreu wieder aufgebaut.
Gut markierte Wander- und Radwege führen durch das Stiftland zu den geheimnisvoll versteckt in Wäldern liegenden bizarren Felsformationen und zu vielen interessanten Aussichtspunkten. Von ihnen erschließt sich dem Besucher ein atemberaubender Blick über die schier endlosen Wälder des Oberpfälzer und des Böhmerwaldes bis weit hinein in das benachbarte Tschechien
Wasser bedeutet Leben - für den Menschen und für die Natur. Im Stiftland eröffnet der Reichtum an Seen, Teichen, Bächen und Flüssen im Sommer wie im Winter eine grenzenlose Fülle von Freizeit und Erholungsmöglichkeiten. Frei- und Hallenbäder in Mitterteich, Tirschenreuth, Bärnau und Waldsassen laden alle Wasserratten zum Badespaß ein.
Das Stiftland ist von 1000 Teichen und Seen durchzogen. Hier leben Mensch und Natur in harmonischem Einklang. Fischreiher, die an den Ufern brüten, haben sich längst an die Angler gewöhnt,die hier in den Fischgewässern reiche Beute finden. Alte Mühlen - um Mitterteich und Leonberg in besonders großer Zahl erhalten - verleihen zusätzlichen Reiz.
Das Wasser war es auch, das einen der schönsten Wanderwege schuf, den Uferweg, der das Flüsschen Waldnaab auf seinem Lauf durch das Stiftland säumt. Lauschige Flussabschnitte unter dem grünen Blätterdach des Oberpfälzer Waldes, romantische Uferwiesen, Wasserstrudel und rauschende Wasserfälle reihen sich hier in einem 180 Hektar groflen Naturschutzgebiet aneinander. Seltene Pflanzen wachsen wie selbstverständlich am Wegesrand. Und dort, wo der Fluss die Felsen durchbricht - so sagt es die Überlieferung - sind sogar die Geister zuhause.
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