Wenn Sie mehr über das Stiftland und seine wechselhafte Geschichte erfahren möchten, sind Sie in unseren Museen genau richtig. Geprägt von Kloster, Porzellan und Glasindustrie erzählt jedes Museum seine eigene Geschichte vom Stiftland. Ob Krippen, Knöpfe oder Karpfen, hier ist für jeden etwas dabei. Bei wechselnden Sonderausstellungen gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Schauen Sie doch einmal vorbei!

Wussten Sie, dass Tirschenreuth einmal eine Insel war? Oder dass der Grundstein für das Bayerische Wörterbuch hier gelegt wurde? Im MuseumsQuartier führen insgesamt sechs Themenbereiche durch die Entwicklung der Kreisstadt. Mit einer beeindruckenden Aquarien-Landschaft lädt das gegenüberliegende Haus am Teich zum kostenlosen Besuch ein.

Im Stiftlandmuseum Waldsassen erwarten Sie nicht nur Geschichten aus der Klosterstadt. Alte Handwerkstraditionen, Hutladen, Dorfschule und Tante-Emma-Laden lassen Sie in das Leben unserer Großeltern im Stiftland eintauchen.

In den 1950/60er Jahren lebte ein Großteil der Menschen in Bärnau von der Knopfindustrie. Das Knopfmuseum Bärnau lässt das alte Handwerk wieder lebendig werden. Wenn Sie genau hinsehen, finden Sie dort sogar den kleinsten Perlmutterknopf der Welt.

Die Porzellanindustrie war ein bestimmendes Gewerbe im Stiftland. In der ehemaligen Produktionsstätte zeigt das Museum Mitterteich nicht nur, wie Porzellan hergestellt wird. Auch die gesellschaftliche Bedeutung des Werkstoffes für die Region steht im Mittelpunkt.

Das Stiftland ist bis heute durch die Nähe zu Tschechien geprägt. Im Gelebten Museum Mähring wird das besonders deutlich. In direkter Nachbarschaft entfernt verlief der Eiserne Vorhang. Erfahren Sie mehr über das Leben im Grenzgebiet und die verschwundenen Dörfer.

Bad Neualbenreuth ist bekannt für seine Fachwerkgebäude. Eins davon ist der Sengerhof. Der klassische Egerländer Vierseithof zeigt das Leben in Neualbenreuth bevor moderne Technik Einzug hielt. In den Grenzlandheimatstuben zeigt der Heimatverband der Marienbader Stadt und Land e. V. über die Vertreibung hinaus gerettetes Heimatgut aus Grafengrün und Maiersgrün (heute Tschechische Republik).

Weit über die Region hinaus ist Plößberg bekannt für seine Krippenschau. Im 5-Jahresrhythmus entsteht eine beeindruckende Krippenlandschaft und stimmt auf Weihnachten ein. Das Museum Plößberg ist aber das ganze Jahr über zu besuchen. Es zeigt, wie das Ofenbauhandwerk die Arbeiter in die ganze Welt geführt hat. Mitgebracht haben sie das Krippenschnitzen und Glas.

In den 1930er Jahren war die Burg Falkenberg fast dem Verfall preisgegeben. Der Diplomat Friedrich Werner Graf von der Schulenburg nahm sich ihrer an und wollte seinen Lebensabend hier verbringen. Als Mitverschwörer des 20. Juli 1944 wurde er jedoch hingerichtet. In der Ausstellung erfahren Sie mehr über ihn und die Geschichte der Burg.

Info

Das Stiftland, vor allem die Städte Mitterteich, Waldsassen und Tirschenreuth, waren früher für Ihre Porzellanherstellung berühmt. Bareuther-Geschirr aus der gleichnamigen Fabrik in Waldsassen, Tirschenreuther oder Mitterteicher Porzellan ging um die ganze Welt.

Nach dem Niedergang der Porzellanindustrie in den 1990-er Jahren und dem damit folgenden Abriss der alten Fabriken bestand die Gefahr, dass sich niemand mehr an die Geschichte der Porzellanherstellung, und ihrer damit verbundenen maßgeblichen Bedeutung für die Region erinnern würde.

Deshalb entschloss sich die Stadt Mitterteich am ehem. Porzellanfabrik-Gelände ein Porzellanmuseum mit Werksverkauf zu errichten.

Die drei Städte und die Marktgemeinde Neualbenreuth liegen an der Ferienstraße Porzellanstraße.

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